Italienischer Klassiker : Torta della Nonna mit Äpfeln

Angeschnittenen Torta della Nonna. Die Schichten mit Apfel und Creme sieht man deutlich auf dem Bild.

Falls die Torta della Nonna kein Begriff ist, können sich vielleicht einige die schon einmal in Italien im Urlaub waren an sie erinnern. Die Rede ist von der Torta della Nonna welche man in jeder Panetteria oder auch in grösseren Supermärkten kaufen kann. Wie der Name Omas Kuchen schon verrät ist dies ein altes, traditionelles Rezept welches wohl jede italienische Familie kennt. Omas Kuchen sind doch einfach die Besten. Es muss nicht immer ein neuartiges Rezept sein. Solche Klassiker haben sich bewährt da sie einfach halten was sie versprechen und von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Wir haben heute eine herbstliche Version der Torta della Nonna mit Äpfeln und ein wenig Zimt. Sie stand schon lange auf unsere To do Liste. Wir können sie uns aber auch bestens mit Himbeeren vorstellen. Ganz klassisch ist sie ohne Früchte.

Für das Rezept werden sage und schreibe 7 Eigelbe benötigt! Das Eiweiss kann man zu den besten Amarettis verarbeiten oder auch tiefgefrieren und für die Weihnachtsbäckerei verwenden.


Rezept Torta della Nonna, 28 cm Durchmesser (10-12 Personen)

Teig:

350 g Mehl

Zutaten für die Torta della Nonna von oben fotografiert. Apfelstücke, Pinienkerne, Creme und Teig in einer Form

140 g Zucker

180 g Butter

15 g Speisestärke

1 Ei

1 Eigelb

1 Prise Salz

1 EL Vanillezucker

Creme:

750 ml Milch

6 Eigelb

50 g Mehl

150 g Zucker

2 P. Vanillezucker

wenig Zitronenabrieb

Einlage:

2 mittlere Äpfel geschält

1 EL Zucker

1 TL Zimt

Belag:

50 g Pinienkerne

Puderzucker zum Dekorieren


Alle Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Teig zusammenkneten. Bitte nur so lange wie nötig. Den Teig danach in Klarsichtfolie einwickeln und für ca. 30 Minuten kühl stellen.

Für die Creme das Mehl mit einem Teil der Milch direkt in der Pfanne in der die Creme gekocht wird anrühren. Nun die restlichen Zutaten beigeben und gut durchmischen.

Das Milch-Eigemisch nun unter ständigem rühren aufkochen lassen. Die Creme sollte schön blubbern. Nicht zu lange kochen da sonst die Creme flockig wird.

Die Creme abdecken und auskühlen lassen.

Klassische Torta della Nonna mit Apfel. Fotografiert mit rotem Herbstlaub und geschnittenen Äpfeln.

Den Teig aufteilen. 2/3 des Teiges auf einem Backpapier rund ausrollen, so dass es reicht um eine 28-er Wähen oder Tarteform auszukleiden. Den Teig mit Hilfe des Backpapiers in die Tarteform legen und zurecht drücken. Ich habe die Form gut gefettet und zur Sicherheit trotzdem noch mit einem rund zugeschnittenen Backpapier ausgelegt.

Die Äpfel in kleine Würfel schneiden und mit dem Zucker und dem Zimt vermischen und auf den Kuchenboden verteilen.

Die erkaltete Creme (oder zumindest auf Zimmertemperatur ausgekühlt) gleichmässig auf den Teigboden verteilen.

Den anderen Drittel des Teiges nun ebenfalls rund ausrollen auf ca 29 cm Durchmesser. Mit Hilfe des Backpapiers auf die Creme stürzen und glatt streichen. Mit dem Nudelholz allenfalls überstehenden Teig wegrollen. So wird das ganze auch gleich gut zusammengedrückt am Rand. Falls es irgendwo ein Loch gegeben hat mit dem übrigen Teig zuflicken, das sieht man nach dem Backen kaum mehr.

Den Teig nun mit einer Gabel einstupfen und mit Wasser bestreichen und mit den Pinienkernen bestreuen (günstigere Alternative Mandelstifte).

Bei 170 Grad Umluft 60 Minuten backen. Den Kuchen in der Form vollständig erkalten lassen. Ich habe ihn mit Hilfe eines Schneidebrettes nach dem Erkalten gestürzt und dann auf einen Teller gegeben. Mit Staubzucker bestauben und geniessen.

Der Kuchen ist ca. 4 Tage haltbar, denn das Leben isst bunt!

Torte della Nonna mit Apfel und Pinienkernen aufgeschnitten auf einem Teller von oben fotografiert
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