Zwirbelbrot

Wir haben uns für ein denkbar einfaches Rezept entschieden, dass unserer Meinung nach perfekt zu diesem Thema passt. Es gibt ja schliesslich auch Schwarz- und Weissbrot. Unser Rezept für dieses Blog Event ist ein dunkles Zwirbelbrot. Wir haben dafür ein Ruchmehl verwendet. Doch die Bezeichnung “Ruchmehl” (beim Ruchmehl wird fast das ganze Korn verwendet, nicht nur die Mittelschicht) ist vor allem in der Schweiz verbreitet. In Deutschland wird dieses Mehl als Typ 1050 bezeichnet und in Österreich wird die Bezeichnung W 1600 verwendet.

Brot backen ist in der Schweiz traditionell fest verankert. Hierzulande gibt es auch einige Brotmuseen. Jeder Kanton (ähnlich wie Bundesland) hat seine eigene Brotspezialität. Durchschnittlich wird pro Kopf rund 50kg Brot im Jahr gegessen. Aus Grossmuttersküche finden etliche Rezepte mit Brot den Weg auf unseren Teller. Sei es als Vogelheu, Käseschnitte, Brotsuppe, Fondue und noch viele mehr.

Das Zwirbelbrot ist durch das heisse Backen aussen schön kross und durch die lange Gärzeit innen schön feucht, also ein Brot für Jedermann.

Ganz nach dem Motto, ein frisches Brot am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

 

 

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Zutaten

500g Ruchmehl (Typ 1050 oder Typ W1600)

1 1/2 TL Salz

1 Prise Zucker

300ml Wasser

3 EL Wasser

10g frische Hefe


Die Hefe im Wasser mit dem Zucker auflösen. Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Den Teig entweder 5 Minuten in einer Küchenmaschine oder 10 Minuten von Hand sehr gut kneten. Anschliessend den Teig in eine grosse Schüssel geben, mit einem Küchentuch oder einer Folie abdecken und über Nacht ca. 12-14 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihn auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen. Wichtig, der Teig sollte NICHT mehr geknetet werden. Den Teig lediglich in 2 Teile schneiden, mit beiden Händen leicht in die Länge ziehen, etwas im Mehl wenden und 3-4 mal in einander drehen und auf ein Backblech absetzen.

Die Brote müssen nun kein weiteres mal aufgehen. Sie können direkt in den auf 240°C vorgeheizten Backofen gegeben werden. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 220°C reduzieren und für weitere 10-15 Minuten backen. Das Brot anschliessend aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Wenn ihr mögt, könnt ihr dem Teig noch Nüsse, Samen, Kräuter oder was auch immer zufügen, denn das Leben isst bunt!

 

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9 Responses to “Zwirbelbrot

  • was ist bitte Ruchmehl? Oder soll das “Rauchmehl” heißen? …. kenn ich leider beides nicht ? Würde ich sehr gerne nachbacken ?

    • Hallo Lissy
      Das Ruchmehl ist in Deutschland das Weizenmehl Typ 1050. Alternativ kannst du es auch mit Dinkelmehl machen. Wenn du Weissmehl verwenden möchtest, lasse einfach die letzten 4 EL Wasser weg, so funktioniert es auch. Wünschen dir gutes gelingen und sind gespannt auf dein Feedback.
      Bunte Grüsse
      Caro & Tobi

  • ich finde das Rezept sensationell! frage mich nur schon die ganze zeit was es mit den 3 EL wasser aif sich hat, wann kommen die zum einsatz?
    und vllt. noch eine frage, backt ihr bei ober- unterhitze ode umluft oder was anderes?
    danke ?

    • Hallo Raina

      Die zusätzlichen EL Wasser sind bei dunklem Mehl zu verwenden. Generell backen wir bei Umluft. Wenn dies nicht so ist, vermerken wir es im Rezept.
      Bunte Grüsse aus dem foodwerk.ch
      Caro & Tobi

  • Wieviel und wann kommt der Zwiebel rein?

    • Hallo Victoria

      Es ist ein Zwirbelbrot und es ist eigentlich keine Zwiebel enthalten. Falls du trotzdem etwas Zwiebeln hineingeben möchtest, kannst du dies gerne tun. Die Zwiebel am besten andünsten und bei der Teigherstellung dazugeben. Dann hast du ein Zwiebel-Zwirbelbrot 😉

      Bunte Grüsse aus dem foodwerk.ch
      Caro & Tobi

  • Das Rezept ist einfach perfekt! Die Mengenangaben stimmen und es ist absolut gelingsicher! Wird es hier ab jetzt häufig geben! Danke!

  • Habe dein Brot jetzt schon öfters gebacken, in Kombination mit Speck und Zwiebeln , oder mit verschiedenen Körnern, allerdings im Holzbackofen (Pizzabackofen ) draussen im Garten. Super kann ich da nur sagen.

    • Hallo Karin

      Holzbackofen, Kräuter, Speck und Zwiebeln hören sich verführerisch an. Besten Dank für dein tolles Feedback.

      Bunte Grüsse aus dem foodwerk.ch
      Caro & Tobi

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