Kürbisspätzle Grundrezept nach foodwerk.ch

spaetzle, spaetzli, kuerbis, herbst, winter, wild, beilage, foodwerk.ch, foodblog, schweizer foodblogsWie ihr ja alle wisst haben wir einen kleinen Gemüsemuffel Zuhause. Mittlerweile mag Liv zwar Broccoli, Bohnen und gekochte Karotten, aber wir arbeiten daran ihr noch mehr Gemüse näher zubringen. Da Liv Spätzli extrem gerne mag, haben wir uns an ein Kürbisspätzle Rezept herangemacht. Wir haben uns für den Hokkaido Kürbis entschieden, da er eine festes Fruchtfleisch hat, eine tolle intensive Farbe und man ihn nicht schälen braucht. Die Schale des Hokkaido Kürbisses enthält nämlich besonders viel Beta- Karotin (daher die intensive Farbe), aus welchem wiederum unser Körper Vitamin A herstellen kann. Insgesamt liefert der Hokkaido Kürbis zudem noch Magnesium und Kalium, was dem Körper hilft Erkältungen vorzubeugen. Ausserdem gibt es auch recht kleine Hokkaido Kürbisse zu kaufen, so dass man gut einen Ganzen nehmen kann. So sind die Vitamine besser geschützt, als wenn man einen Schnitz kauft.

Liv hat die Kürbisspätzli verschlungen wie eine Grosse. Zum Glück haben wir gleich etwas mehr produziert für den Tiefkühler. Sie sind ja extrem schnell aufgetaut, und vielseitig einsetzbar.


Zutaten für ca. 1.5kg Spätzlispaetzle, spaetzli, kuerbis, herbst, winter, wild, beilage, foodwerk.ch, foodblog, schweizer foodblogs

700 g Hokkaido Kürbis mit Schale, ohne Kerne

1 EL Olivenöl

Rosmarinzweig

2 EL Wasser

100 ml Wasser

100 ml Milch

5 Eier

450g Mehl

1 TL Salz


Den Kürbis klein schneiden und in eine feuerfeste Form geben. Mit Olivenöl und Wasser gut mischen dann den Rosmarinzweig dazu legen. Die Schale mit Aluminiumfolie zudecken und für ca. 1 Stunde bei 180°C backen, bis er weich ist.

Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und mit der Milch und dem Wasser pürieren. Anschliessend die Masse etwas auskühlen lassen. Die Eier hinzugeben und gut vermischen. Da die Konsitenz des Teiges etwas fester wird, haben wir das Mehl und das Salz direkt in die Rührschüssel der Küchenmaschine abgewogen. Das Kürbispüree hinzugeben und ca. 2 Minuten mit der Küchenmaschine gut mischen. Nicht erschrecken, die Masse ist fester als ein normaler Spätzliteig.

Nun haben wir einen grossen Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum kochen gebracht. Den Spätzliteig nun portionenweise wie gewohnt in das Wasser geben. Wir haben hierzu ein Spätzlisieb verwendet. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, wie ihr die Spätzli machen könnt. Macht es so, wie ihr es gewohnt seid. Sobald die Spätzli an der Wasseroberfläche sind, noch ca. 1 Minute köcheln lassen, mit Hilfe einer Schaumkelle oder eines Siebes die Spätzli abschöpfen und unter kaltem Wasser abkühlen. Den Vorgang so lange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Die kalten Spätzli mit wenig Speiseöl vermischen, damit sie nicht zusammenkleben. So könnt ihr die Spätzli Portionenweise in Gefrierbeutel geben und anschliessend einfrieren. Wir haben gleich eine Portion der frischen Spätzli zum Abendbrot gegessen. Hierzu einfach etwas frische Butter erhitzen und die Spätzli darin anbraten. Bei uns gab es noch ein Jägerschnitzel von unserem Metzger des Vertrauens dazu, aber da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn das Leben isst bunt!

 

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9 Responses to “Kürbisspätzle Grundrezept nach foodwerk.ch

  • Die sehen supertoll aus, ich muss mich unbedingt auch mal an Kürbisspätzle versuchen! Die Farbe ist so richtig schön intensiv, das gefällt mir wirklich gut!

  • super, kommt auch gleich auf meine Liste. Meine Mädels lieben Spätzle und der Hokkaido ist auch schon gekauft.

    • Hallo Yvonne
      Das freut uns, wenn dir das Rezept gefällt. Es ist wirklich ganz leicht zuzubereiten und schmeckt irrsinnig gut! 😉
      Wir sind auf dein Feedback gespannt.

  • Als ich gestern das Rezept gelesn habe musste ich es heute gleich auspropieren 🙂
    Wir holten vorhin frischen Kürbis vom Bauernhof nebenan und nun ist er im Ofen. Freue mich auf die Reaktion, der Kinder und meinem Mann heute Abend 😉

  • Eva-Katharina Tomaschett
    3 Jahren ago

    Hallo.
    Diese Kürbisspätzli werde ich ganz bald ausprobieren,die sehen so fein aus.
    Nun habe ich aber eine Frage, kann man dazu auch den Butternusskürbis brauchen statt den Hokkaido -Kürbis?

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