Forellen “Fingers” mit Dip

Unsere Tochter ist ein Genussmensch. Nicht immer ist es einfach sie zufrieden zu stellen, wenn ihr mal etwas nicht in den Kram passt. Es kann dann schon mal passieren, dass die Nase “gerümpft” wird und das Essen unangetastet auf dem Teller verweilt. Mittlerweile bedienen wir uns einigen Tricks, doch manchmal werden auch wir von ihr überrascht.

So geschehen beim letzten Besuch am Wochenmarkt. “Papa? Kann ich Fisch haben? Aber sicher doch, komm wir gehen mal schauen, was es alles Schönes gibt.” Mit leichtem Druck musste ich sie dann vom Seeteufel weglotsen und zu einem heimischen Fisch führen. Sie hat sich dann für feine Seeforellenfilets entschieden. Wie ich finde, eine sehr gute Wahl.


Zutaten:

Seeforellenfilets
Zitrone
1 Ei
Weissmehl
Paniermehl
3 EL Magerquark
2 EL Creme fraiche
Schnittlauch

Petersilie glatt

Salz & Pfeffer

Butter zum braten



Die Seeforellenfilets habe ich zuerst auf Gräten untersucht. Da der Fisch so frisch war, konnte ich diese kaum aus dem Filet entfernen. Also habe ich die Filets links und rechts der Geräten entlang zerschnitten (der länge nach) und so Gräten freies Fleisch bekommen. Den grösseren Teil der Filet habe ich noch 3 mal in kleinere Stücke geschnitten. Den Fisch mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Zitronensaft darüber träufeln und mit etwas abgeriebener Schale der Zitrone verfeinern. Nun für ca. 10-15 Minuten marinieren lassen. In der Zwischenzeit den Quark mit Creme-fraiche vermischen und mit Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und Zitronensaft würzen, zum Schluss die gehackten Kräuter hinzufügen.

Die Marinierten Fischstücke in eine Schüssel geben und mit Mehl bestäuben und alles gut mischen. Das Ei verquirlen und zum Fisch hinzufügen. Ebenfalls gut miteinander vermischen. Nun das Paniermehl in die gleiche Schüssel geben und gut vermischen, so dass an allen Fischteilen Paniermehl kleben bleibt. Die Fischstücke in heisser Butter braten, bis sie schön braun und kross sind. Mit Salzkartoffeln und dem Dip, sind sie wirklich mega lecker und sehr schnell zubereitet.

Unsere Tochter rümpft bei dem Gedanken an Fisch eigentlich oft die Nase, nur mit verstecktem, gebratenen Fisch kann man sie überlisten. Am liebsten hat sie Fischstäbchen (ist das wirklich noch richtiger Fisch?), aber mit einer knusprigen Hülle isst sie praktisch jede Art von Fisch. Daher freute ich mich um so mehr dass sie sich am Wochenmarkt einen Fisch ausgesucht hat. Wenn dann die Fischfilets nicht nur immer gebraten gegessen werden, dann gibt es ganz tolle Rezepte die verwirklicht werden können, denn das Leben isst bunt!


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