Christstollen @ #synchronbacken

Beim stöbern auf der Seite www.kochtopf.me sind wir auf eine tolle Aktion aufmerksam geworden. Es stand letzten Sonntag das 7. #synchronbacken an. Nun fragt ihr euch bestimmt, was synchronbacken ist. Das ist eine Aktion, an der jedermann mitmachen kann. Egal ob Blog-oder Seitenbetreiber oder Privatpersonen. Alle backen nach dem gleichen Rezept, dass jedoch individuell angepasst werden kann. Es wir am gleichen Tag gebacken und die Zwischenstände können unter dem  Hashtag   #synchronbacken auf FB, Instagram oder Twitter veröffentlicht werden. So kann man teilhaben, wie es den anderen gerade läuft, sich austauschen und aber auch Tipps erhalten, falls mal etwas gerade nicht so läuft wie es soll. Die Betreiber dieser Aktion, Sandra und Zorra, haben sich für einen Thüringer Christstollen nach Bäcker Süpke entschieden.

Christstollen backen stand bei uns schon lange auf dem Plan. Das Gewürz dazu, haben wir bereits seit längerer Zeit zu Hause. Da wir jedoch schon vielerseits gehört haben, dass Stollen backen ein schwieriges Unterfangen ist, haben wir uns bis anhin noch nicht an unser Vorhaben getraut. Das war doch ein Wink mit dem Zaunpfahl. Zusammen geht es einfacher und macht gleich doppelt so viel Spass. Wir waren erstaunt, wie viele Teilnehmer mitgemacht haben. Einfach toll!

Das Rezept dieses Stollens benötigt etwas Zeit und es wird an zwei Tagen gemacht. Am ersten Tag das einweichen der Zutaten, am nächsten Tag dann die Zubereitung. Richtig herrlich wird es, wenn der Stollen im Ofen ist. Dann duftet es so richtig nach Weihnachten im ganzen Haus.

 


Zutaten

reicht für: 1 Stollen á 400 gr

 

287,5 gr Weizenmehl, Typ 405

62,5 ml Milch, kühler als Raumtemperatur

21 gr Hefe, frisch

142,5 gr Butter, weich

42,5 gr Zucker, weiß

3 gr Salz

22,5 gr Zitronat

20 gr Orangeat

34 gr Mandeln, gehackt

175 gr Sultaninen

15 ml Rum

1 gr Stollengewürz

Vanille

Zitronenschale

Butter/Kristallzucker/Puderzucker zum Bestreichen/Bestäuben nach dem Backen

 


  1. Am Vortag die Sultaninen waschen, abtropfen lassen und dann in eine verschließbare Schüssel/Box geben, Rum zufügen, Box verschliessen und über Nacht einweichen lassen.
    Die gehackten Mandeln mit heißen Wasser übergießen, abschütten und über Nacht im Sieb lassen.
  2. Am Zubereitungstag das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde machen und die Hefe hinein bröseln. Die kalte Milch zufügen und mit der Hand oder einem Kochlöffel verrühren, dann 3-4 EL des Mehls zufügen und zu einem weichen Teig verrühren. Den kleinen Vorteig mit etwas Mehl abdecken, die Schüssel abdecken und für 30-90 min gehen lassen. Das Hefestück sollte schön auf gehen.
  3. Nun Butter, Salz, Zucker und Gewürze mit der Maschine / dem Mixer gut verrühren. Die Buttermasse zum Vorteig geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig abgedeckt für 30 min. gehen lassen.
  4. Den Backofen rechtzeitig auf 200°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  5. In den Teig nun die Früchte und Mandeln vorsichtig unterkneten, bis alles gleichmässig verteilt ist, dann für 5 min. ruhen lassen.
  6. Nun den Teig rundwirken, kurz entspannen lassen und dann zu einem Stollen formen. Den Stollen auf das Backblech geben, mit Wasser abstreichen und in den Ofen schieben oder schwaden. Die Temperatur des Ofens sofort auf 180°C reduzieren.
  7. Den Stollen für 55 min backen, immer mal schauen, dass er nicht zu dunkel wird. Nach dem Backen den Stollen mit flüssiger Butter bepinseln und mit Kristallzucker bestreuen, dann dick mit Puderzucker bestäuben. Das gibt den crunchy Biss den der Stollen hat. Diesen tollen Tipp haben wir von der lieben Esthi von Esthis Köstlichkeiten erhalten. Sie hat Bäcker-Konditor gelernt. Den Stollen bis zum nächsten Tag auf dem Blech ruhen lassen, dann in Alu-Folie verpacken und für etwa 2 Wochen ziehen lassen (oder direkt mal probieren).

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Wir haben das vierfache Rezept gemacht. Wir wollten noch einige Ideen ausprobieren. Im einten Stollen haben wir noch gehackte Schokolade, Orangenabrieb, Orangeat und 2 cl Grand Marnier hinzugefügt.

Bei den Zutaten könnt ihr euren Ideen freien Lauf lassen, denn das Leben isst bunt!


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